Kratos
Kratos macht Ihr internes Netzwerk zur aktiven Täuschungsumgebung. KI-generierte Köder locken Angreifer auf kontrollierte Ziele, binden ihre Zeit und Ressourcen und liefern eindeutige Signale für die Abwehr. Sobald eine bösartige Absicht erkannt ist, kann die Plattform den Angreifer global blockieren, ohne zusätzliche Appliances oder Endpoint-Agents.
KI-generierte Köder, die sich dynamisch an Angreifer anpassen.
Kratos platziert Köder im internen Netzwerk, die auf Ihre tatsächliche Umgebung abgestimmt sind. Die Plattform beobachtet den Traffic passiv, positioniert passende Decoys und hält Angreifer gezielt in einer kontrollierten Umgebung.
Da legitime Nutzer und Anwendungen keinen Grund haben, mit diesen Ködern zu interagieren, entsteht ein hochpräzises Signal. Kratos soll dabei nicht nur erkennen, sondern Angreifer länger binden und zusätzliche Informationen über ihre Absicht und Vorgehensweise gewinnen. Kratos ist eine Fähigkeit, die Sie bewusst aktivieren, kein weiterer Chat-Partner: Seine Erkenntnisse erreichen Sie über Lucy, wie alles andere auf der Plattform.
Hochpräzise Signale
Legitimer Traffic hat keinen Grund, einen Decoy anzusprechen. Interaktionen sind deshalb unmittelbar verdächtig.
Dynamische Angriffsfläche
Ungenutzte Ports können am Edge als KI-generierte Köder erscheinen.
Globale Durchsetzung
Sobald eine bösartige Absicht bestätigt ist, kann die Blockierung plattformweit ausgerollt werden.
Angriffe werden billiger. Und nahezu unbegrenzt skalierbar.
Automatisierung und KI verändern die Ökonomie von Cyberangriffen. Was früher Know-how, Zeit und erhebliche Ressourcen erforderte, lässt sich heute mit Skripten und günstiger Rechenleistung in Maschinengeschwindigkeit skalieren.
- Verteidiger reagieren, Angreifer bestimmen den Zeitpunkt. Klassische perimeterbasierte Modelle setzen häufig erst an, wenn ein Angriff bereits begonnen hat.
- Angriffe skalieren zu sehr niedrigen Kosten. Automatisierung ermöglicht parallele Scans und Exploit-Versuche in großem Umfang.
- Alarmflut erschwert Priorisierung. Zu viele unpräzise Alerts erhöhen das Risiko, dass relevante Signale im SOC untergehen.
Klassische Honeypots lösen dieses Problem nur begrenzt: Statische Antworten können erkannt werden, während zusätzliche VMs, Agents und Routing-Anpassungen den Einsatz aufwendig machen.
Mehr als ein klassischer Honeypot: eine generative Decoy Engine.
Hochpräzise Erkennung
Verbindungen zu einem Decoy sind per Definition ungewöhnlich und liefern dadurch ein starkes Signal.
Generative Interaktion
Ein LLM kann hinter dem Decoy dynamisch plausible Antworten erzeugen. Dadurch reagiert die Täuschungsumgebung flexibler als ein statisches Skript und kann Angreifer länger beschäftigen.
Passive Erfassung
Kratos soll die reale Umgebung anhand des vorhandenen Edge-Traffics erfassen und daraus passende Köder ableiten, ohne aktives Scannen der internen Umgebung.
Vom ersten Kontakt bis zur globalen Durchsetzung.
Passive Erkennung formt die Köder, Kratos erweckt sie in der Cloud zum Leben, und die Durchsetzung schließt den Kreis, alles auf einer Plattform.
1 - Angreifer trifft auf einen Decoy-Service
Ein Scan erreicht einen Port, der wie ein realer, potenziell verwundbarer Dienst erscheint.
2 - Der Edge leitet die Interaktion weiter
Das SASE-Gateway stellt Decoy-Ports bereit und leitet den Angreifer-Traffic transparent an die Decoy Engine.
3 - Die Cloud erzeugt eine plausible Umgebung
Kratos hält den Angreifer mit dynamisch generierten Antworten in der Täuschungsumgebung und analysiert sein Verhalten.
4 - Globale Durchsetzung
Sobald die bösartige Absicht bestätigt ist, kann die Blockierung über die Plattform an weitere Standorte verteilt werden.
Deception direkt in die SASE-Plattform integriert.
Spezialisierte Deception-Produkte benötigen häufig zusätzliche Infrastruktur. Kratos soll dagegen die vorhandene Open-Systems-Edge- und Cloud-Architektur nutzen und die gewonnenen Signale direkt mit Firewalling und Threat Protection verbinden.
- Keine zusätzlichen Appliances. Nutzung der vorhandenen Edge-Gateways als Software-basierte Erweiterung.
- Rechenintensive Decoy Engine in der Cloud. Der Edge bleibt schlank, die generative Verarbeitung erfolgt zentral.
- Direkte Durchsetzung. Erkenntnisse können unmittelbar in globale Schutzmaßnahmen der Plattform einfließen.
Vier Komponenten. Eine integrierte Plattform.
Zwei sitzen am Internal Network, eine in der Open-Systems-Cloud, eine in Threat Protection. Zusammen erkennen, täuschen und isolieren sie, ohne dass Sie etwas Neues ausrollen.
Passive Discovery - Internal Network
Beobachtet vorhandenen Traffic, um Hosts und offene Ports zu erfassen, ohne aktiv zu scannen.
Honeypot Proxy - Internal Network
Stellt Decoy-Ports bereit und leitet verdächtigen Traffic transparent an die Decoy Engine.
Kratos Decoy Engine - Open Systems cloud
Verarbeitet Payloads, erzeugt dynamische Antworten und analysiert die Werkzeuge und Vorgehensweise des Angreifers.
Enforcement - Threat Protection
Verteilt Blockierungen über die Plattform zurück an den Edge.
Tiefer einsteigen.
Reifegrad: Coming soon. Die geplante V1 konzentriert sich auf textbasierte Protokolle der Anwendungsschicht wie HTTP/APIs sowie interaktive SSH-, Telnet- und FTP-Sessions, bei denen generative Modelle ihre Stärken ausspielen können. Für binäre Protokolle sind statische Templates vorgesehen. Die Reaktion soll sich nach der erkannten Absicht richten, von temporärer Blockierung bei geringerem Risiko bis zur dauerhaften globalen Sperre bei eindeutig bösartigem Verhalten.
Lesen Sie den ursprünglichen Deep-Dive: Active Generative Deception, das v1-Konzept.
Verteidigung muss nicht nur höhere Mauern bauen.
Mit Kratos wird das Netzwerk selbst Teil der aktiven Abwehr: dynamische Köder binden Angreifer, liefern hochpräzise Signale und ermöglichen eine plattformweite Reaktion, sobald die bösartige Absicht bestätigt ist.
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